TG_Fahrrad_motivThomas Geisel 2014

Herzlich willkommen liebe Leserinnen und Leser,

als Oberbürgermeisterkandidat der SPD in Düsseldorf habe ich am 25. Mai 37,89% der Stimmen in Düsseldorf erhalten und somit kommt es zur Stichwahl am 15.06.2014.

Auf der Sag’s Geisel Tour und während des gesamten Wahlkampfes bin in allen Stadtteilen in Düsseldorf unterwegs, um die Menschen vor Ort kennen zu lernen und um mir ein eigenes Bild von ihren Bedürfnissen und Forderungen zu machen. Viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer nehmen an der Aktion “Düsseldorf für Thomas Geisel” teil und erklären, warum sie mich am 15.06.2014 wählen werden. Auf dieser Seite möchte ich Ihnen meinen persönlichen und beruflichen Werdegang präsentieren.

 

Thomas Geisel – Ausbildung und beruflicher Hintergrund

tg-ueber-michIch wurde am 26.10.1963 in Ellwangen/Jagst, einer Kleinstadt auf der württembergischen Ostalb, geboren. Am dortigen Peutinger Gymnasium habe ich 1983 Abitur gemacht.

Ich habe in Freiburg und Genf Rechts- und Politikwissenschaften studiert. Mein Politikstudium habe ich 1988 in den Vereinigten Staaten, an der Georgetown Universität in Washington, abgeschlossen. Meine erste juristische Staatsprüfung habe ich 1990 in Freiburg abgelegt.

Anschließend studierte ich als Stipendiat des „McCloy Scholarship“-Programms Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften an der John F. Kennedy School of Government der Harvard Universität, wo ich 1992 den akademischen Grad des „Master in Public Administration“ erwarb.

1991 und 1992 arbeitete ich – zunächst parallel zu meinem Studium in Harvard – als persönlicher Referent des damaligen SPD-Bundesgeschäftsführers Karlheinz Blessing im Erich-Ollenhauer-Haus in Bonn; Schwerpunkte meiner Arbeit waren die Parteireform sowie das Thema „Aufbau Ost“.

Graduation_2Für mein juristisches Referendariat ging ich 1992 nach Berlin, wo ich im Oktober 1994 die große juristische Staatsprüfung ablegte. Anschließend war ich zunächst als Referent und seit 1995 als Abteilungsleiter bei der Treuhandanstalt und ihrer Nachfolgeorganisation BvS für das operative Management der Privatisierungsverträge für die ostdeutschen Chemie- und Raffineriestandorte verantwortlich.

Ende 1998 wechselte ich dann in die Energiewirtschaft. Für das amerikanische Energieunternehmen Enron arbeitete ich zunächst in London im Bereich Regulierungsangelegenheiten, später dann in Frankfurt im Strom- und Gasvertrieb.

Anfang 2000 ging ich zur Ruhrgas AG nach Essen. Bei Ruhrgas war ich als Direktor zunächst für die langfristige Gasbeschaffung aus Deutschland und Holland zuständig. Später kam die Verantwortung für die Gasbezüge aus der Nordsee hinzu. In den letzten Jahren habe ich – anerkanntermaßen mit großem Erfolg – die Konditionen der langfristigen Gasbezugsverträge neu verhandelt und an die dramatisch geänderten Bedingungen des europäischen Energiemarktes angepasst. Mit der Verschmelzung der E.ON Ruhrgas AG auf die E.ON Global Commidities SE bin ich Ende April – im gegenseitigen Einvernehmen – aus dem Konzern ausgeschieden.

Seither bin ich bei der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf als selbständiger Rechtsanwalt zugelassen.

Thomas Geisel – der bessere Oberbürgermeister für Düsseldorf

meineziele01Politisch interessiert bin ich, solange ich denken kann. Das mag damit zu tun haben, dass ich gewissermaßen erblich vorbelastet bin. Mein Vater war in meinem Geburtsort Ellwangen seit meiner frühesten Kindheit – viele Jahre lang als einziger Sozialdemokrat – im örtlichen Gemeinderat und Kreistag. Seit 1972 war er (bis 1996) Landtagsabgeordneter für die SPD im Wahlkreis Aalen. Insofern gehören Wahlkämpfe für die SPD zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen.

In die SPD eingetreten bin ich vor ziemlich genau 30 Jahren, am Tag meines Abiturs am 18. Mai 1983.

Während meines Studiums war ich in der Juso-Hochschulgruppe aktiv und ein Jahr lang Referent im Allgemeinen Studentenausschuss der Uni Freiburg.

Kurz vor Abschluss meines Jurastudiums absolvierte ich im Frühjahr 1990 ein dreimonatiges Praktikum im Büro von Senator Edward Kennedy beim Senat der Vereinigten Staaten von Amerika.

Im Sommer 1990 – nach meinem ersten Staatsexamen – war ich Referent der SPD-Fraktion in der ersten (und letzten) frei gewählten Volkskammer der DDR. Eine bewegte Zeit, wie man sich vorstellen kann! Die Nachtsitzung, in der über den „Beitritt“ abgestimmt wurde, wird mir ebenso unvergesslich bleiben wie die schwierigen Diskussionen um die finanzverfassungsrechtlichen Regelungen im Einigungsvertrag.

Nach meiner Zeit als „hauptamtlicher Parteifunktionär“ beim SPD-Parteivorstand in Bonn, blieb ich auch während meines juristischen Referendariats in Berlin politisch aktiv. Beispielsweise war ich Mitinitiator des sog. „Kollwitzkreises“, der es sich seinerzeit zur Aufgabe gemacht hatte, die ideologischen Verkrustungen innerhalb des Landesverbandes zwischen linken „Donnerstagskreis“ und dem rechten „Britzer Kreis“ aufzubrechen. In meinem Kreisverband Prenzlauer Berg war ich in dieser Zeit auch einige Jahre lang stellvertretender Kreisvorsitzender; außerdem war ich Mitglied in verschiedenen Gremien des Landesverbands.

Aufgrund meiner Jobwechsel und der damit verbundenen Umzüge wurde ich politisch vorübergehend zur „Karteileiche“. Das änderte sich, als meine Frau und ich im Vorfeld der Kommunalwahl 2009 Gudrun Hock bei der einer Veranstaltung der Stadt kennen lernten. Wir boten ihr an, einen „politischen Salon“ zu veranstalten, bei dem sie mit einem größeren Kreis von Freunden und Bekannten zur Kommunalpolitik diskutieren konnte. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und hat seither viele Nachfolger gefunden: unter anderem hatten wir Hannelore Kraft, Norbert Römer, Norbert Walter-Borjans, Garrelt Duin und Thomas Oppermann zu Gast, die sich spannende Diskussionen mit unseren Gästen lieferten. Mit der erfolgreichen sozialdemokratischen „Vorfeldarbeit“ kam auch wieder der Appetit auf die Arbeit in den Gliederungen. Und so begann ich, mich auch in meinem Ortsverein Derendorf-Golzheim wieder regelmäßig blicken zu lassen.

Dass ich im Frühjahr dieses Jahres gefragt wurde, ob ich für die SPD in den Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters von Düsseldorf ziehen wolle, kam dennoch überraschend. Lange gezögert allerdings habe ich nicht. Nach fast zwanzig Jahren in der Wirtschaft ist es eine sehr reizvolle Herausforderung – und, wie ich finde, mit Blick auf meinen Werdegang auch nur konsequent – sich in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen, zumal in einer so großartigen Stadt wie Düsseldorf!

Thomas Geisel – privat

DSCF9877Privat bin ich in erster Linie Familienmensch. Ich komme aus einer kinderreichen Familie und bin selbst glücklicher Vater von fünf Töchtern. Meine Älteste, Indira, ist 16 und lebt in Berlin. Mit meiner Frau Vera bin ich in zweiter Ehe verheiratet. Wir haben vier Kinder: unsere Zwillinge Maria und Antonia sind neun Jahre alt und gehen in die vierte Klasse, Charlotte ist i-Dötzchen und Teresa geht noch ein paar Jahre lang in die Kita. Wir leben seit über zehn Jahren am „Dreieck“. Hier fühlen wir uns sehr wohl.

Vera arbeitet bei ThyssenKrupp, dort seit einigen Jahren in der Personalabteilung.

In meiner Freizeit treibe ich Sport, sehr aktiv als Marathonläufer, Radfahrer und Skiläufer und eher „passiv“ als Fußballfan. Außerdem reise und musiziere ich gerne, am liebsten natürlich mit der ganzen Familie.

Ich bin seit über 25 Jahren Mitglied der Gewerkschaft ver.di und der Arbeiterwohlfahrt. Außerdem bin ich Mitglied im Tönissteiner Kreis und „Young Leader“ der Atlantikbrücke sowie Fördermitglied in diversen Wohltätigkeitsorganisationen.